ehm. Klosterkirche/Orgelmuseum - Malchow
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Öffnungszeiten:
Januar bis März
Mittwoch-Sonntag
11:00-16:00 Uhr
April
Dienstag-Sonntag
10:00-16:00 Uhr
Mai bis Oktober
täglich
10:00-17:00 Uhr
November/Dezember
Mittwoch-Sonntag
11:00-16:00 Uhr
Jahreswechsel
28. Dezember 2025 bis 1. Januar 2026
11:00-16:00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist der Besuch auf Anfrage jederzeit möglich.
Während einer Trauerfeierlichkeit oder standesamtlichen Eheschließung ist das Museum vorübergehend geschlossen. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.
Preise
Erwachsene, Senioren 7,00 €
Ermäßigt* 5,50 €
Kinder (6-13 Jahre) 4,00 €
Familienkarte 18,00 €
Gruppe ab 11 Personen 5,50 € pro Person
Turmbesteigung 2,00 €
Führungszuschlag ab 11 Pers. 3,00 € pro Person
Führungszuschlag bis 10 Pers. 30,00 € pauschal
Orgel live Zuschlag 3,00 €
Orgelmatinee Zuschlag 5,00 €
Orgelmatinee ermäßigt* Zuschlag 3,50 €
Orgelmatinee Kinder Zuschlag 2,00 €
Klosterticket 15,00 € für (Orgelmuseum incl. Turm, Kunstmuseum, Kiek-in)
Klosterticket Kinder 8,00 €
Klosterticket ermäßigt* 12,00 €
Klosterticket Familie 38,00 €
Museumsticket 20,00 € (für alle Malchower Museen)
Museumsticket Kinder 10,00 €
Museumsticket Ermäßigt* 15,00 €
Museumsticket Familie 50,00 €
*Eine Ticketpreisermäßigung gibt es auf Gruppen (ab 11 Personen) und für Schüler (ab 14 Jahren), Studenten, Auszubildende, FÖJ/FSJ, Bundesfreiwilligendienstleistende, Bezieher von laufenden Leistungen nach dem SGB II und XII, Menschen mit einem Grad der Schwerbeschädigung ab 50%.
Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
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Ort:Malchow
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PLZ:17213
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Kontakt:039932-12537
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Veranstaltungslink:
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Gemeindelink:
Schon 955 soll der Sachsenherzog und spätere römisch-deutsche Kaiser Otto I. im Bereich des heutigen Malchow eine erfolgreiche Schlacht gegen die Slawen geschlagen haben.
Schon 955 soll der Sachsenherzog und spätere römisch-deutsche Kaiser Otto I. im Bereich des heutigen Malchow eine erfolgreiche Schlacht gegen die Slawen geschlagen haben. 1147 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde erwähnt, und 1298 siedelten sich hier Nonnen des Büßerinnenklosters aus Röbel an. Die alte Feldsteinkirche des Dorfes wurde zur Kirche der neuen Klosteranlage, die sich wiederum mit der Reformation zum Damenstift wandelte.
In den 1840er-Jahren dann leitete der Schinkel-Schüler und Großherzogliche Hofbaumeister von Mecklenburg-Strelitz, Friedrich Wilhelm Buttel, den Neubau der neugotischen Kirche als Ersatz für die alte Kirche. Nur 40 Jahre später brannte Buttels Werk 1888 bis auf den Turm ab. Nun kam der Architekt Georg Daniel zum Zuge, der auch am Umbau des Schweriner Schlosses beteiligt gewesen war. Aus den Jahren des Daniel’schen Wiederaufbaus stammen u. a. die in Innsbruck gefertigten Glasbilder in den Chorfenstern und im Querhaus, die die elf Apostel und Paulus als Motive haben, sowie die Friese-III-Orgel.
Seit 1997 wird die Kirche als Orgelmuseum genutzt, das die Besucher über die 2000-jährige Geschichte dieses Instruments informiert. Hier werden auch Teile Mecklenburger Orgeln gesammelt, die am ursprünglichen Standort gefährdet sind oder nicht repariert werden können. Zum Bestand gehören neben der einst beim Malchower Gottesdients zu hörenden Orgel auch andere spielbare Instrumente, u. a. eine Lütkemüller- und eine Runge-Orgel.